Zerstören, um zu retten?

Die Untere Naturschutzbehörde hat die Stadt Ettlingen verpflichtet, die Zauneidechsen im Baugebiet (Habitat am Holzhaus, entlang der Langen Straße und am Höhenweg) zu schützen. Zu diesem Zweck wurde verfügt, dass die Tiere vor Baubeginn unter fachökologischer Begleitung mit Weisungsrecht gesammelt und in ein neues Habitat am Waldrand, in der Verlängerung der Straße zum Friedhof, umgesiedelt werden.
Es darf davon ausgegangen werden, dass die Winterquartiere der Tiere zerstört und sie selbst getötet wurden. Wie diese Auflage „verstanden wurde“, zeigen die nachstehenden Fotos. Es mag sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden, ob dieses Vorgehen naturschutzfachlich erfolgte…

 

Ganz unabhängig von einer Rodung im Baugebiet: Warum wurde das Zauneidechsen-Biotop ausserhalb des Baugebiets – ebenfalls – zerstört?